Aargauer Kulturpreis der AZ Medien

Die AZ Medien zeichnen regelmässig Kulturschaffende in der Schweiz aus. Die Idee zu diesem AZ-Kulturengagement wurde anlässlich des Jubiläums «150 Jahre Tagespresse im Aargau» geboren. Der mit 25 000 Franken dotierte Preis wurde erstmals 1998 vergeben.

 

Die Jury

Die sechsköpfige Jury des Aargauer Kulturpreises setzt sich wie folgt zusammen:
Sabine Altorfer, Vorsitz, Ressortleiterin Kultur «Aargauer Zeitung»
Christian Berzins, Kulturredaktor «Aargauer Zeitung»
Christian Dorer, Chefredaktor «Aargauer Zeitung»
Ludwig Hasler, Autor und Publizist
Peer Teuwsen, Journalist «Die Zeit»
Maja Wanner, Aargauer Grossrätin



 

Die Preisträgerinnen und Preisträger

    2009   Beat Zoderer
Beat Zoderer wurde mit dem Aargauer Kulturpreis 2009 ausgezeichnet. Damit wurde ein Aargauer Künstler gewürdigt, der mit seinen Bildern, Plastiken und raumfüllenden Arbeiten durch die Verknüpfung von strenger Geometrie und freier Interpretation unverwechselbare Markenzeichen schafft.
Weitere Informationen und Bilder finden Sie hier.
  2008   Sol Gabetta
Der Kulturpreis 2008 der AZ Medien zeichnet eine junge, erfolgreiche Cellistin aus, die mit ihrem Spiel und ihrem sympathischen Wesen das Publikum zu bezaubern und die Fachleute zu überzeugen vermag. Mit ihren Interpretationen von Barockmusik und zeitgenössischen Werken konnte die 27-Jährige, welche vor den Toren Basels im aargauischen Olsberg lebt, bereits internationale Erfolge feiern und gilt als der neue Cellostar.
  2006   Samir
Der Regisseur und Filmproduzent Samir erhielt  in der Badener Trafohalle den Aargauer Kulturpreis der AZ Medien 2006. Die Jury würdigt damit einen innovativen und eigenständigen Filmemacher, der auch als Produzent zum aktuellen Erfolg des Schweizer Films beigetragen hat.
    2005   Klaus Merz
Der Aargauer Schriftsteller Klaus Merz in der Badener Trafohalle den von Verleger Peter Wanner gestifteten Aargauer Kulturpreis der AZ Medien. Die Laudatio hielt Manfred Papst, Ressort Leiter Kultur der «NZZ am Sonntag».
    2004   Sonja und Roger Kaysel
Im Mittelpunkt einer stilvollen Feier in der Kulturhalle TRAFO in Baden standen Sonja und Roger Kaysel, das Gründerehepaar des Schweizer Kindermuseums in Baden. Sie wurden ausgezeichnet für ihr Lebenswerk mit dem der Aargauer Kulturpreis 2004,
    2003   Ruedi Häusermann
Der Aargauer Kulturpreis 2003 wurde an den Musiker und Theatermann Ruedi Häusermann übergeben. Häusermann ist der sechste Preisträger. An der Preisverleihung sprach der Schriftsteller Peter Bichsel in seiner Laudatio von einem «leisen Künstler», von einem, der Bilder und das Schweigen hörbar mache.
    2002   Franz Hohler 
Der Preisträger für das Jahr 2002 hiess Franz Hohler. Kabarettist, Schriftsteller, Satiriker, Märchenerzähler, Kinderbuchautor, Dramatiker – wo immer Hohler auf der Bühne oder im Buch Worte findet, weist er unpathetisch und klar auch auf die Schatten unserer Zeit. Die Jury ehrte Hohler für seine stille, seine intelligente und kritische, seine lustige, von Sprachwitz und Spannung lebende Kunst. Den Alltäglichkeiten auch im politischen Leben begegnet er mit der Doppelbödigkeit des Humors, also auch mit viel Ernsthaftigkeit.
    2001   Hugo Suter
Das bildnerische Schaffen und Denken des Künstlers Hugo Suter wurde mit der Verleihung des Aargauer Kulturpreises 2001 der AZ Medien ausgezeichnet. Suters Werk, so urteilt die Jury, sei geprägt vom Experiment. Sein stilles Gestalten, seine Kunst, schaffe Illusionen, führe zu überraschenden, neuen Sehgewohnheiten. Er suche in seinen Bildern, in seinen Objekt- und Glasarbeiten nach den Dingen zwischen Grund und Oberfläche.
    2000   Egon Ammann
Der Aargauer Kulturpreis 2000 der AZ Medien ging an Egon Ammann. die Jury würdigte damit einen Verleger, Literaturförderer und Spurensucher der Poesie. Seine Liebe zum Buch ist von grosser Sinnlichkeit geprägt, und seit vielen Jahren legt er im Ammann-Verlag in feinsinniger Abgewogenheit zur Wirtschaftlichkeit ein Programm von konstant hoher literarischer Qualität vor. 
    1999   Flamencos en route 
Die Wahl für den AZ-Kulturpreis 1999 fiel auf die in Baden beheimatete, aber international wirkende Tanzcompagnie «Flamencos en route». Es gibt wenig Flamenco-Compagnien, die es schaffen, über Jahre mit dabeizusein, wohlverstanden – an der Spitze mit dabei zu sein. Diese charmante Truppe orientiert sich künstlerisch am Neuen und verkörpert eindrücklich modernes, professionelles und mitreissendes Kulturschaffen aus dem Aargau.
    1998   Scuola e Teatro Dimitri 
Die «Scuola e Teatro Dimitri» und die daraus hervorgegangene «Compagnia Teatro Dimitri» vermögen mit ihrer zirzensischen Kunst seit 25 Jahren das Publikum in ganz Europa zu begeistern. Das «Teatro Dimitri» in Verscio ist mehr als eine Tessiner Theatermetropole. Gunda Dimitri und Dimitri haben dort mit Liebe und künstlerischem Engagement ein Lebenswerk mit internationaler Ausstrahlung geschaffen.